Das Programm "Umweltverträglichkeit" ist Teil des Clusters "Umwelttechnik und Nachhaltigkeit" zusammen mit 1) dem Programm "Umwelttechnik" und 2) dem Programm "Nanoskalige Interaktionen".
Das Ziel des Programms "Umweltverträglichkeit" ist es, nachhaltige technische Systeme zu fördern, die das menschliche Wohlbefinden unterstützen und gleichzeitig mit der Erhaltung natürlicher (Umwelt-)Systeme vereinbar sind. Diese Systeme bieten ökologische Dienstleistungen, die für das menschliche Überleben unerlässlich sind. Die vom Programm unterstützten Forschungsarbeiten berücksichtigen typischerweise lange Zeithorizonte und können Beiträge aus den Sozialwissenschaften und der Ethik umfassen. Das Programm unterstützt Ingenieurforschung, die darauf abzielt, das Bedürfnis der Gesellschaft nach ökologischem Schutz und der Aufrechterhaltung stabiler wirtschaftlicher Bedingungen in Einklang zu bringen.
Es werden fünf prinzipielle allgemeine Forschungsbereiche unterstützt.
- Zirkuläre Bioökonomie-Ingenieurwissenschaften: Dieser Bereich umfasst Forschung, die eine nachhaltige gesellschaftliche Nutzung von Nahrungsmitteln, Energie, Wasser, Stickstoff, Phosphor und Materialien ermöglicht, mit der Reduzierung und letztendlichen Eliminierung der Verbrennung fossiler Brennstoffe ohne Kohlenstoffabscheidung. Das Programm fördert Forschung, die dazu beiträgt, die Rohstoffbasis für das Funktionieren der Gesellschaft hauptsächlich auf Biomasse aufzubauen, wobei stark auf nachhaltige Land- und Forstwirtschaft zurückgegriffen wird. Zusätzlich müssen Materialflüsse Abfall reduzieren oder vorzugsweise eliminieren, mit einem Schwerpunkt auf geschlossenen Kreisläufen oder "zirkulären" Prozessen.
- Industrielle Ökologie: Themen von inter…