Das Programm Grenzflächentechnik ist Teil des Clusters Chemische Prozesssysteme, zu dem auch gehören: 1) das Programm Katalyse; 2) das Programm Elektrochemische Systeme; und 3) das Programm Prozesssysteme, Reaktionstechnik und Molekulare Thermodynamik.
Das Ziel des Programms Grenzflächentechnik ist die Unterstützung der Grundlagenforschung zu atomaren und molekularen Grenzflächenphänomenen sowie der Entwicklung von Grenzflächeneigenschaften, -prozessen und -materialien. Ein grundlegendes Verständnis der thermodynamischen, kinetischen und Transporteigenschaften von Grenzflächensystemen untermauert Verbesserungen der Effizienz chemischer Prozesse und der Ressourcennutzung. Daher sollten vorgeschlagene Forschungsprojekte eine klare Vision davon haben, wie die Ergebnisse in die Praxis umgesetzt werden oder industrielle chemische oder biochemische Prozesse anderweitig voranbringen. Das Programm fördert Vorschläge, die neue Ansätze für langjährige Herausforderungen präsentieren oder aufkommende Forschungsbereiche und Technologien adressieren. Kollaborative und interdisziplinäre Vorschläge werden ebenfalls gefördert, insbesondere solche, die eine Kombination aus Experiment und Theorie oder Modellierung beinhalten.
Zu den wichtigsten Forschungsbereichen von Interesse im Programm gehören:
- Chemische Trennverfahren: Entwicklung skalierbarer Massentrennstoffe (z. B. Sorbentien und Membranen); feldinduzierte Trennverfahren, die eine signifikante Reduzierung des Energie- und/oder Materialbedarfs zum Ziel haben
- Biologische Trennverfahren: Downstream-Verarbeitung von biologisch gewonnenen Chemikalien, Thera…