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🏛 EU_PORTAL · 📍 EU
2.000.000 €
13/5/2027
23/9/2027
Horizon Europe
Kultur, Kulturerbe und Kreativwirtschaft für Gesundheit und Wohlbefinden
Erwartetes Ergebnis:
Projekte sollten zu allen folgenden erwarteten Ergebnissen beitragen:
Umfang:
Es ist weithin anerkannt, dass kulturelle Erfahrungen, wie sie von Kulturerbeinstitutionen (CHIs) oder Kultur- und Kreativsektoren und -industrien (CCSI) angeboten werden, für Gesundheit und Wohlbefinden vorteilhaft sein können. Die bisherige Forschung, obwohl verstreut und nicht immer systematisch, stützt diese Schlussfolgerung, wobei beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation argumentiert, dass kulturelle Erfahrungen in vier Bereichen zur Gesundheit beitragen: Prävention von Krankheiten, Förderung gesunden Verhaltens sowie Krankheitsmanagement und -behandlung[2].
Es fehlt jedoch noch an systematischer Forschung zu den Schlüsselmerkmalen und Umständen kultureller Erfahrungen, um Gesundheit und Wohlbefinden optimal zu unterstützen. Die Herausforderung besteht darin, diese Situation zu beheben, indem evidenzbasierte und validierte Praktiken entwickelt werden, die von CHIs und CCSI sowie anderen wichtigen Interessengruppen verstanden und genutzt werden können, um kulturelle Erfahrungen zu entwickeln, die Gesundheit und Wohlbefinden effektiv unterstützen.
Es gibt viele mögliche Wege, diese Herausforderung anzugehen. Vorschläge können den Fokus frei wählen, der das größte Potenzial für eine starke Wirkung verspricht, und sollten sicherstellen, dass der Fokus so abgegrenzt wird, dass eine ausreichend gründliche Arbeit möglich ist. Aktivitäten können sich somit auf verschiedene Arten von Kunst und Kultur – Interventionen und/oder Erfahrungen – online und/oder persönlich – und/oder auf sektorübergreifende Themen konzentrieren. Vorschläge sollten jedoch glaubwürdig erklären, warum der gewählte Fokus und Ansatz wahrscheinlich eine starke Wirkung erzielen wird.
Ein möglicher Fokus könnte auf kunst- und kulturbasierten Erfahrungen als gesellschaftliches Unterstützungspaket liegen, in Krisensituationen oder anderen Umständen, in denen Gesundheit oder Wohlbefinden bedroht sind. Entscheidungsträger könnten somit von einer Reihe validierter Praktiken profitieren, die dazu beitragen, das Wohlbefinden der Bevölkerung in solchen Situationen zu unterstützen. Eine solche Forschung könnte auf guten Beispielen von Mitgliedstaaten/assoziierten Ländern oder anderen Interessengruppen basieren, um bestehendes Wissen und Praktiken zu konsolidieren und darauf aufzubauen.
Ein weiterer möglicher Fokus könnte darin bestehen, eine bestimmte Kultur- und Kreativwirtschaft zu mobilisieren, um zu Gesundheit und Wohlbefinden beizutragen, wie zum Beispiel die Videospielindustrie. Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit mit Spielen, was diese zu einer wichtigen und wachsenden Quelle kultureller Erfahrungen mit einer starken interaktiven Komponente macht. Neben der Unterhaltung bieten Videospiel-Communities isolierten, benachteiligten oder diskriminierten Menschen die Möglichkeit, ein Zugehörigkeitsgefühl zu finden und zu gesellschaftlichen Zielen beizutragen. Gleichzeitig kann jedoch ein Kontext von Wettbewerb und Anonymität in Online-Multiplayer-Videospielen zu Belästigung und Diskriminierung führen.
Ein dritter möglicher Fokus könnte ein Implementierungsforschungsansatz sein, der die Hindernisse für die Einführung bereits validierter kunst- und kulturbasierter Intervention(en) untersucht, die Gesundheit und Wohlbefinden unterstützen, und effektive Wege zur Erzielung einer breiten Akzeptanz entwickelt.
Um evidenzbasierte und validierte Praktiken zu erzielen, die von CHIs und/oder CCSI sowie von anderen Zielakteuren und Interessengruppen verstanden und genutzt werden können, …
Wie in Anhang B der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Eine Reihe von Nicht-EU-/Nicht-assoziierten Ländern, die nicht automatisch förderfähig sind, haben spezifische Bestimmungen getroffen, um ihren Teilnehmern an Horizon Europe Projekten Fördermittel zur Verfügung zu stellen. Siehe die Informationen im Horizon Europe Programmleitfaden.
Die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) kann als Mitglied des für die Förderung ausgewählten Konsortiums als Begünstigter mit Nullförderung oder als assoziierter Partner teilnehmen. Die JRC wird nicht an der Vorbereitung und Einreichung des Vorschlags teilnehmen – siehe Allgemeiner Anhang B.
Wie in Anhang B der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Wie in Anhang C der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Wie in Anhang D der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Wie in Anhang F der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms und dem Online-Handbuch beschrieben.
Wie in Anhang F der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Die Bewilligungsbehörde kann bis zu 4 Jahre nach Beendigung der Maßnahme…
Online Manual is your guide on the procedures from proposal submission to managing your grant.
Horizon Europe Programme Guide contains the detailed guidance to the structure, budget and political priorities of Horizon Europe.
Funding & Tenders Portal FAQ – find the answers to most frequently asked questions on submission of proposals, evaluation and grant management.
Research Enquiry Service – ask questions about any aspect of European research in general and the EU Research Framework Programmes in particular.
National Contact Points (NCPs) – get guidance, practical information and assistance on participation in Horizon Europe. There are also NCPs in many non-EU and non-associated countries (‘third-countries’).
Enterprise Europe Network – contact your EEN national contact for advice to businesses with special focus on SMEs. The support includes guidance on the EU research funding.
IT Helpdesk – contact the Funding & Tenders Portal IT helpdesk for questions such as forgotten passwords, access rights and roles, technical aspects of submission of proposals, etc.
European IPR Helpdesk assists you on intellectual property issues.
CEN-CENELEC Research Helpdesk and ETSI Research Helpdesk – the European Standards Organisations advise you how to tackle standardisation in your project proposal.
The European Charter for Researchers and the Code of Conduct for their recruitment – consult the general principles and requirements specifying the roles, responsibilities and entitlements of researchers, employers and funders of researchers.
Partner Search help you find a partner organisation for your proposal.