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🏛 EU_PORTAL · 📍 EU
2.000.000 €
2/3/2027
4/5/2027
Horizon Europe
Verbesserung der sozioökonomischen Ergebnisse für Menschen mit Demenz und informelle Pflegekräfte
Erwartetes Ergebnis:
Projekte sollten zu allen folgenden erwarteten Ergebnissen beitragen:
Umfang:
Demenz ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung. Die Zahl der Menschen mit Demenz wird sich bis 2050 in der Europäischen Union von derzeit 10 Millionen verdoppeln. Da Menschen mit Demenz ihre Fähigkeit zur Selbstversorgung verlieren, wird die Pflege oft von informellen Pflegekräften übernommen, zu denen meist Familienmitglieder und insbesondere Frauen gehören. Tatsächlich werden 71 % der geschätzten Zeit, die für die unbezahlte Pflege von Menschen mit Demenz aufgewendet wird, von Frauen geleistet. Frauen, insbesondere solche in vulnerablen Situationen wie Personen aus niedrigeren sozioökonomischen Schichten, stehen oft unter zusätzlichem Druck bei der Bewältigung von Pflegeaufgaben, was bereits bestehende Ungleichheiten verschärfen kann. Darüber hinaus hat die Bereitstellung informeller Pflege negative Auswirkungen auf das wirtschaftliche und soziale Leben der Pflegekraft, da die Zeit, die für die Person mit Demenz aufgewendet wird, nicht für Erwerbstätigkeit oder mit anderen Freunden und Familie genutzt werden kann. Zusätzlich ist informelle Pflege unbezahlt und es wurde geschätzt, dass sie negative finanzielle Folgen für die Pflegekräfte selbst und die Gesellschaft als Ganzes hat. Studien haben auch gezeigt, dass Menschen mit Demenz und ihre informellen Pflegekräfte höhere Depressionsraten aufweisen als die Allgemeinbevölkerung.
Während der klinischen Forschung viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, erhalten die Aspekte des wirtschaftlichen und sozialen Lebens, der finanziellen Stabilität und der psychischen Gesundheit von Menschen mit Demenz und informellen Pflegekräften weitaus weniger Beachtung. Viele innovative Lösungen wurden vorgeschlagen, aber nur wenige wurden in großem Maßstab umgesetzt. Sozialpolitische Maßnahmen mit unterschiedlichem Design und unterschiedlicher Finanzierung, die die Substitution und Komplementarität zwischen formellen und informellen Pflegekräften berücksichtigen, wurden implementiert, um die Belastung der informellen Pflegekräfte zu reduzieren. Was benötigt wird, sind systemische Interventionen, die darauf abzielen, diese Aspekte für Patienten und informelle Pflegekräfte zu verbessern und die geschlechtsspezifische Natur der Pflege zu berücksichtigen.
Priorität sollte der Skalierung und Kontextualisierung von Interventionen eingeräumt werden, die sich bereits in kleinerem Maßstab als vielversprechend oder wirksam erwiesen haben, anstatt völlig neue oder ungetestete Lösungen zu entwickeln. Antragsteller sollten einen robusten methodischen Rahmen zur Bewertung der Wirksamkeit der Interventionen bereitstellen. Die Vorschläge sollten auch die wirtschaftliche Machbarkeit und Nachhaltigkeit der Interventionen bewerten, einschließlich der Kosteneffizienz und der potenziellen Integration in bestehende Gesundheits- und Sozialsysteme oder politische Rahmenbedingungen. Vorschläge können sich auf Gruppen in vulnerablen Situationen (z. B. Migranten, Bevölkerungsgruppen mit niedrigerem sozioökonomischem Status, Menschen mit Behinderungen) für geschlechtergerechte und inklusive Interventionen konzentrieren. Sozialungleichheitsanalysen werden daher ebenfalls empfohlen. Gemeinschaftsbasierte Modelle (z. B. demenzfreundliche Städte, Selbsthilfegruppen) können einbezogen werden, ebenso wie eine…
Antragsteller, die einen Vorschlag für eine blinde Evaluierung einreichen (siehe Allgemeiner Anhang F), dürfen ihre Organisationsnamen, Akronyme, Logos oder Namen des Personals im Vorschlagsabstract und Teil B ihres Erstantrags (siehe Allgemeiner Anhang E) nicht offenlegen.
Wie in Anhang B der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Eine Reihe von Nicht-EU-/Nicht-assoziierten Ländern, die nicht automatisch förderfähig sind, haben spezifische Bestimmungen getroffen, um ihren Teilnehmern an Horizon Europe Projekten Fördermittel zur Verfügung zu stellen. Siehe die Informationen im Horizon Europe Programmleitfaden.
Wie in Anhang B der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Wie in Anhang C der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Die Erstanträge zu diesem Thema werden blind evaluiert.
Zusätzlich, wie in Anhang D der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Wie in Anhang F der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms und dem Online-Handbuch beschrieben.
Wie in Anhang F der Allgemeinen Anhänge des Arbeitsprogramms beschrieben.
Online Manual is your guide on the procedures from proposal submission to managing your grant.
Horizon Europe Programme Guide contains the detailed guidance to the structure, budget and political priorities of Horizon Europe.
Funding & Tenders Portal FAQ – find the answers to most frequently asked questions on submission of proposals, evaluation and grant management.
Research Enquiry Service – ask questions about any aspect of European research in general and the EU Research Framework Programmes in particular.
National Contact Points (NCPs) – get guidance, practical information and assistance on participation in Horizon Europe. There are also NCPs in many non-EU and non-associated countries (‘third-countries’).
Enterprise Europe Network – contact your EEN national contact for advice to businesses with special focus on SMEs. The support includes guidance on the EU research funding.
IT Helpdesk – contact the Funding & Tenders Portal IT helpdesk for questions such as forgotten passwords, access rights and roles, technical aspects of submission of proposals, etc.
European IPR Helpdesk assists you on intellectual property issues.
CEN-CENELEC Research Helpdesk and ETSI Research Helpdesk – the European Standards Organisations advise you how to tackle standardisation in your project proposal.
The European Charter for Researchers and the Code of Conduct for their recruitment – consult the general principles and requirements specifying the roles, responsibilities and entitlements of researchers, employers and funders of researchers.
Partner Search help you find a partner organisation for your proposal.